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Altersflecken - Jetzt alle Informationen erfahren

Gerade in der heutigen Zeit spielt auch für viele ältere Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter ein attraktives Aussehen eine wichtige Rolle. Doch treten dann Altersflecken auf, die Betroffene als unschön empfinden können, können diese sich negativ auf das Selbstwertgefühl auswirken. Was Altersflecken mit dem normalen Alterungsprozess des Körpers zu tun haben und wie Du sie behandeln kannst, bekommst Du in diesem Beitrag zu lesen.

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Was versteht die Medizin darunter?

Unter Altersflecken verstehen Mediziner eine gutartige Pigmentstörung der Haut, die vor allem ältere Menschen betrifft. In der medizinischen Fachsprache sind vor allem die Begriffe Lentigines seniles und Lentigines solares beziehungsweise in der Einzahl Lentigo senilis und Lentigo solaris geläufig.

Wie sehen die Symptome aus?

Charakteristisches Merkmal der Altersflecken ist ihre gelblich-braune bis dunkelbraune Farbe. In der Regel grenzt sich der Fleck vom umliegenden Hautbereich ab. Im Gegensatz zu Muttermalen oder Leberflecken sind sie nicht erhaben. Darüber hinaus kann ihr Aussehen unterschiedlich sein. So können beispielsweise Form und Größe stark variieren. Fallweise sind die Altersflecken sehr klein, mitunter können sie jedoch auch eine Größe von mehreren Zentimetern annehmen. Manchmal wirken sie wie eine rundliche Linse, gelegentlich haben sie eine ovale Gestalt.

Welche Ursache hat die Entstehung von Altersflecken?

Altersflecken entstehen durch Ablagerungen von Lipofuszin in der Haut. Dein gesamter Körper, einschließlich Deiner Haut, besteht aus sehr kleinen Bausteinen, den sogenannten Zellen. Diese sind von einer schützenden Membran umgeben, in denen unter anderem Fettsäuren eingelagert sind. Setzt Du Deinem Körper UV-Strahlung aus, kommt es zur Bildung von freien Radikalen. Dabei handelt es sich um Moleküle, die sehr reaktionsfreudig sind. Das heißt, sie suchen sich einen geeigneten Partner, in diesem Fall die Fettsäuren in den Zellmembranen, und gehen mit diesen eine Bindung ein. Es kommt zur Oxidation der Fettsäuren, vereinfacht ausgedrückt zu einer Veränderung der Struktur der Fettsäuren, in deren Folge als Endprodukt Lipofuszin entsteht. Normalerweise sorgen spezielle Strukturen in den Zellen, als Lysosomen bezeichnet, für deren Abbau, sodass sich keine Altersflecken bilden können. Ist Dein Körper nun aber vermehrt im Laufe des Lebens ungeschützt der UV-Strahlung ausgesetzt, entsteht sehr viel Lipofuszin und die Lysosomen kommen nicht mehr mit deren Abbau hinterher, wodurch sich Lipofuszin ablagern kann.

Wo treten Altersflecken am häufigsten auf?

Am häufigsten treten Altersflecke an Hautstellen auf, die oft der Sonne ausgesetzt sind. Darunter zählen vor allem Gesicht, Handrücken, Unterarme und oberer Brustbereich.
Prinzipiell können jedoch auch andere Körperpartien betroffen sein.

Wie lassen sich Altersflecken diagnostizieren?

Ein erster Verdacht, dass es sich bei den Hautzeichen um Altersflecken handelt, liegt bereits vor, wenn sie an den am häufigsten betroffenen Körperstellen aufzufinden sind. Um die Diagnose zu bestätigen, kann Dein Hautarzt eine sogenannte Dermatoskopie durchführen. Bei diesem medizinischen Verfahren beleuchtet er die jeweilige Hautstelle mit einer Halogenlampe und benutzt eine spezielle Linse, mit der er den Hautfleck in vielfacher Vergrößerung betrachten und anhand der charakteristischen Symptome einschätzen kann, ob es sich um Altersflecken handelt. Sollten seinerseits Zweifel an der endgültigen Diagnose bestehen beziehungsweise kann er Hautkrebs nicht sicher ausschließen, kann er zusätzlich eine Gewebeprobe – auch als Biopsie bezeichnet – der verdächtigen Hautstelle entnehmen und diese in ein Labor schicken, wo weitere Untersuchungen folgen.

Wer ist davon betroffen?

In den meisten Fällen sind ältere Menschen von Altersflecken betroffen. Mitunter können sie bereits ab etwa dem 40. Lebensjahr auftreten. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für die Ausbildung von Altersflecken, da die Haut häufiger der UV-Strahlung ausgesetzt ist.
Doch auch jüngere Menschen können unter Altersflecken leiden. Dies betrifft vor allem Personen mit heller Haut, da diese lichtempfindlicher ist.

Sind Altersflecken gefährlich?

Da es sich bei Altersflecken um eine gutartige Pigmentstörung der Haut handelt, sind sie nicht gefährlich. Es besteht keine Gesundheitsgefährdung. Dennoch solltest Du beim Auftreten einer Hautveränderung einen Hautarzt aufsuchen. Altersflecken können nämlich im Aussehen der sogenannten Lentigo maligna, einer Form des schwarzen Hautkrebses, sowie unter gewissen Voraussetzungen der aktinischen Keratose, einer Frühform des weißen Hautkrebses, ähneln, deren Unterschiede ein Laie kaum erkennen kann.

Was ist der Unterschied zwischen Altersflecken und Pigmentflecken?

Der Begriff „Pigmentfleck“ stellt einen Überbegriff für flächige, bräunliche Hautverfärbungen dar. Altersflecken sind also eine Form von Pigmentflecken, ebenso wie Sommersprossen.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Laserbehandlung
Die beste Methode, um Altersflecken entfernen zu lassen, stellt die Laserbehandlung dar.
Die pigmentierten Hautstellen absorbieren das Laserlicht, wobei es zu einer Umwandlung in Hitze kommt, die die Altersflecken zerstören. Die Behandlung erfolgt meist ohne örtliche Betäubung. In der Regel sind zwei Sitzungen ausreichend, um ein gutes Ergebnis erzielen zu können. Empfehlenswert ist, die Behandlung im Winter durchführen zu lassen, da stärkere UV-Strahlung im Rahmen des Heilungsprozesses zur Ausbildung von braunen Pigmentflecken führen kann.

Eine häufig angewendete Lasermethode ist die IPL-Technik. Die Abkürzung IPL steht für „Intense Pulsed Light“. Dabei kommt hochenergetisches Licht einer Blitzlampe zum Einsatz, das im Gegensatz zum Laser unterschiedliche Wellenlängen enthält. Durch die freigesetzte Wärme kommt es zur Zerstörung der Lipofuszin-Pigmente. Die Dauer einer Sitzung beträgt etwa 10 bis 15 Minuten. Für eine optimale Behandlung der Altersflecken sind zwei bis fünf Sitzungen empfehlenswert, die im Abstand von jeweils drei bis vier Wochen erfolgen sollten.

Chemisches Peeling
Zum Abschälen der obersten Hautschichten können Dermatologen ein chemisches Peeling auf die entsprechende Hautstelle auftragen, welches Säuren wie Trichloressigsäure oder stärkere Fruchtsäuren enthält. Diese Säuren entfernen auch die nun freigelegten Pigmente. Die Behandlung dauert etwa 10 bis 20 Minuten. Nach einer ein- bis zweiwöchigen Erholungsphase ist meist eine weitere Sitzung notwendig. Die Kosten sind unter anderem davon abhängig, wie groß die zu behandelnde Region ist.

Kryotherapie
Weiterhin besteht die Möglichkeit, Altersflecken durch eine Kältebehandlung, als Kryotherapie bezeichnet, entfernen zu lassen. Dabei vereist der Mediziner die betroffene Hautoberfläche mit flüssigem Stickstoff, wodurch die oberen Hautzellen absterben.
Leichte Schmerzen sind bei der Behandlung durchaus möglich.
Meist reicht eine Sitzung aus, um die Altersflecken verschwinden zu lassen.
Nach der Behandlung können Rötungen, Schwellungen und eine Blasenbildung auftreten, die in der Regel innerhalb weniger Tage zurückgehen.

Dermabrasion
Die Dermabrasion kommt eher selten zum Einsatz, trotzdem stellen wir sie kurz vor. Bei diesem Verfahren schleift der Hautarzt mit einem speziellen Schleifapparat unter örtlicher Betäubung die oberste Hautschicht ab. Die Dermabrasion kann ambulant erfolgen und dauert circa 30 bis 60 Minuten. Nach der Behandlung kommt es oft zu einer Rötung der Haut und diese ist sehr empfindlich. Des Weiteren besteht im Vergleich zu anderen Behandlungsmethoden ein erhöhtes Risiko für eine Narbenbildung.

Bleichcremes
Bleichcremes, die in der Apotheke erhältlich sind, können zwar die Altersflecken nicht entfernen, diese aber durch die darin enthaltenen Wirkstoffe wie Vitamin C aufhellen und somit die Pigmentierung reduzieren. Zwar handelt es sich mit Preisen ab wenigen Euro um eine günstige Alternative, beachten solltest Du jedoch, dass sich Ergebnisse erst nach mehreren Wochen zeigen können und nicht jeder die Substanzen in den Cremes verträgt, wodurch die Haut mit Reizungen reagieren kann.

Sind Altersflecken vererbbar?

Die Entstehung von Altersflecken beruht wahrscheinlich auf einer genetischen Veranlagung für eine vermehrte Melanin-Bildung. Darauf deuten unter anderem familiäre Häufungen hin. Jedoch ist die erbliche Komponente allein nicht ausreichend, dass es zur Ausbildung der Altersflecken kommt, da die Einwirkung von UV-Strahlung von entscheidender Bedeutung ist.

Gibt es auch Hausmittel gegen Altersflecken?

Um die Altersflecken aufzuhellen, kannst Du Hausmittel als natürliche Bleichmittel verwenden, indem Du diese auf die entsprechende Hautstelle gibst. Darunter zählen unter anderem Zitronensaft, Essig, Buttermilch, Zwiebelsaft oder der Saft der Petersilie. Beachten solltest Du jedoch, dass die Wirksamkeit begrenzt und umstritten ist. Hausmittel können Altersflecken nicht entfernen.

Kann ich Altersflecken vorbeugen?

Sicher vorbeugen lassen sich Altersflecken nicht. Jedoch kannst Du das Risiko für deren Auftreten minimieren, indem Du Deine Haut möglichst wenig ungeschützt der UV-Strahlung aussetzt. Hierbei ist es wichtig, konsequent Sonnencremes mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Auch Sonnenhüte, langärmelige Kleidung und Sonnenbrillen können ebenfalls zum Schutz beitragen. Außerdem solltest Du Solarien meiden.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Pauschal lassen sich die Preise nicht nennen, da es beispielsweise auch immer darauf ankommt, welcher Körperbereich behandelt werden soll und auch wie groß die zu behandelnde Stelle ist. Die Kosten setzen sich unter anderem  aus den Preisen für Materialien und/ oder verwendeten Geräte, dem Gehalt für den Arzt und eventuelle Nachsorge zusammen. Vereinbare bei unseren Spezialisten  einen Termin und lasse Dich beraten!
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Übernehmen die Krankenkassen die Kosten?

Da für die Behandlungen von Altersflecken in der Regel keine medizinische Notwendigkeit besteht, sondern diese aus ästhetischen Gründen erfolgen, kommen die Krankenkassen nicht für die anfallenden Kosten auf.

Alle wichtigen Informationen zusammengefasst

  • Bei Altersflecken handelt es sich um eine Pigmentstörung der Haut, die vor allem ältere Menschen betrifft.
  • Altersflecken haben eine gelblich-braune bis dunkelbraune Farbe und grenzen sich vom umliegenden Hautbereich ab.
  • Altersflecken kommen am häufigsten an Hautstellen vor, die oft der Sonne ausgesetzt sind.
  • Altersflecken sind nicht gefährlich. Dennoch solltest Du neu auftretende Hautzeichen von einem Mediziner untersuchen lassen, um Hautkrebs ausschließen zu können.
  • Als Behandlungsmöglichkeiten stehen Dir eine Lasertherapie, ein chemisches Peeling, die Kryotherapie, die Dermabrasion sowie Bleichcremes zur Verfügung.
  • Mit Hausmitteln wie Zitronensaft kannst Du die Altersflecken aufhellen, jedoch nicht entfernen.
  • Sicher vorbeugen lassen sich Altersflecken nicht. Allerdings besteht ein deutliche geringeres Risiko für deren Auftreten, wenn Du auf einen entsprechenden UV-Schutz achtest und ausgiebige Sonnenbäder meidest.
  • Die Krankenkassen übernehmen in der Regel nicht die anfallenden Behandlungskosten.

 

Quellen

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