Brustvergrößerung - Jetzt alle Informationen erfahren

Bei der Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) kann der Chirurg die Brust durch das Einsetzen von Implantaten formen und vergrößern. Dafür stehen unterschiedliche Implantatformen zur Verfügung, welche Dein Arzt auf verschiedene Arten in der Brust positionieren kann.

Dauer

1-2 Stunden

Ausfallzeit

2-7 Tage

Stationär

1 Nacht

Welche Gründe gibt es für eine Brustvergrößerung?

Die Gründe, weshalb sich Betroffene für eine Brustvergrößerung entscheiden sind vielfältig. Die Brüste sind bei den meisten Frauen von Natur aus unterschiedlich groß. Allerdings kann es vorkommen, dass bei manchen Patientinnen die Asymmetrie sehr stark ausgebildet ist. Hier schafft eine Vergrößerung Abhilfe. Weitere Gründe sind unter anderem, dass der Busen nach dem Stillen erheblich an Volumen verloren hat, oder dass eine Krankheit negative Auswirkungen auf die Brust hatte. Manch andere Frau hat wiederum von Natur aus einen kleinen Busen und wünscht sich eine größere, vollere Brust. Mit einer Brustvergrößerung bekommen sie oftmals wieder ihr positives Lebensgefühl zurück.

Was ist unter einer Brustvergrößerung zu verstehen?

Bei einer Brustvergrößerung polstert der Chirurg Deinen Busen mit Hilfe von Füllmaterial, wie zum Beispiel Implantaten oder Eigenfett, auf. Dadurch bekommt Deine Brust nicht nur mehr Volumen, sondern wird auch wieder straffer und wirkt jugendlicher.

 

Für wen ist eine Brustvergrößerung geeignet?

Eine Brustvergrößerung kommt vor allem für Frauen in Frage, welche mit der Größe oder der Form ihres Busens nicht zufrieden sind. Falls eine oder beide Brüste durch eine Erkrankung in Mitleidenschaft gezogen wurden, dann ist es möglich, dass der Arzt mit Hilfe einer Brustvergrößerung einen neuen Busen formt. Chirurgen nehmen Eingriffe erst nach dem erreichen der Volljährigkeit vor. Nur in sehr seltenen Fällen behandelt ein Arzt Patientinnen, welche jünger als 18 Jahre sind und dies auch nur mit der Zustimmung der Eltern. Prinzipiell raten geprüfte Ärzte jedoch von einer Brustvergrößerung ab, wenn das Wachstum des Busens noch nicht abgeschlossen ist. Gerade in der Pubertät ist die Brust noch starken Veränderungen ausgesetzt, was dazu führt, dass das gewünschte Ergebnis nach der Operation oftmals ausbleibt.

Welche Implantate gibt es?

Solltest Du Dich für eine Brustvergrößerung interessieren, ist es wichtig, dass Du Dir Gedanken zu den Implantaten machst. Es steht Dir eine umfangreiche Auswahl an unterschiedlichen Größen und Formen zur Verfügung, damit Du am Ende zu Deinen perfekten Brüsten gelangst. Wir stellen Dir nun die Implantate etwas genauer vor.

Silikonimplantate:
Am häufigsten kommen Silikonimplantate zum Einsatz, da sich diese natürlich anfühlen und sie eine große Formstabilität besitzen. Sie gelten zudem als sehr sicher, denn im Falle einer Verletzung zerfließt die Füllung nicht. Früher war es wichtig die Implantate nach einer gewissen Zeit auszutauschen, heutzutage ist das nicht mehr nötig. Ein weiterer Vorteil ist, dass Silikonimplantate in unterschiedlichen Kohäsivitätsstufen erhältlich sind. Das bedeutet, dass es Silikongele gibt, welcher Deiner Brust eine festere Beschaffenheit ermöglichen. Es gibt aber auch Gele, durch welche sich Dein Busen eher weich anfühlt. Mit Hilfe von Silikonimplantaten erhältst Du eine besonders natürliche Form.

Kochsalzimplantate:
Auch diese Implantate gelten als sicher. Sollte es zu einer Verletzung kommen, dann birgt die Kochsalzlösung keine gesundheitlichen Risiken für Dich, da Dein Körper die Flüssigkeit auf natürlichem Wege ausscheidet. Ein möglicher Nachteil kann jedoch sein, dass sich mit Kochsalzimplantaten meist keine so schöne Form der Brust herstellen lässt, wie mit einem Silikonimplantat, wie einige PatientInnen berichten. Welche Implantate die richtigen für Dich sind, solltest Du eingehend mit einem Experten besprechen.

Nicht nur die Füllung der Implantate spielt eine wichtige Rolle bei der Vergrößerung der Brust, sondern auch die Form, Größe und das Volumen. Auf diese Faktoren gehen wir jetzt etwas genauer ein.

Runde Implantate:
Runde Implantate lassen Deine Brust insgesamt voller erscheinen. Sie geben dem Busen eine schöne natürliche Rundung. Deine Brüste wirken zudem praller. Ein Vorteil ist, dass die Brust von allen Seiten betrachtet voluminöser erscheint.

Anatomische Implantate:
Das anatomische Implantat ist tropfenförmig. Im oberen Bereich ist Dein Busen nach der Brustvergrößerung nicht ganz so voluminös. Allerdings nimmt die Fülle im unteren Brustbereich zu. So erhält die Brust ein ganz natürliches Aussehen.

Die Annahme, dass nur anatomische Implantate eine natürliche Form bilden, ist falsch, besprich die richtige Form der Implantate ebenfalls mit Deinem Experten.

Was passiert vor der Brustvergrößerung?

Vor dem Eingriff hast Du ein Vorgespräch mit Deinem Arzt. Er bespricht mit Dir Deine Wünsche und Vorstellungen, damit Du mit dem Endergebnis nach der Operation vollkommen zufrieden bist. Ein wichtiges Thema stellt natürlich auch die Größe und das Gewicht des Implantats dar. In dem Beratungsgespräch legt der Arzt Dir die verschiedenen Implantate vor und ihr geht gemeinsam durch, welches für Dich am besten geeignet ist, damit Du zum Schluss eine natürlich aussehende Brust erhältst.

In manchen Fällen ist es möglich, dass eine bestimmte Größe für Dich nicht in Frage kommt, da die Eigenschaften des vorhanden Brustgewebes begrenzt sind. Das kann sich zum Beispiel so äußern, dass die Elastizität Deiner Haut oder die Menge an vorhandenem Brustgewebe zu gering ist. Zu große Implantate zeichnen sich oftmals von der Hautoberfläche ab, was unschön aussehen kann. Zudem kann das erhöhte Volumen zu einem Absinken der Brust führen. Falls es bei Dir Einschränkungen geben sollte, wird Dir dies Dein Arzt im Vorgespräch mitteilen. Zudem informiert er Dich ausführlich über die verschiedenen Operationstechniken der Brustvergrößerung und erklärt Dir, welche möglichen Risiken und Komplikationen während und nach der Operation auftreten können. Da der Eingriff unter Vollnarkose stattfindet, hast Du noch ein zweites Gespräch und zwar mit dem Narkosearzt. Dieser geht mit Dir ein paar Fragen zu Deinem Gesundheitszustand und zu möglichen früheren Operationen durch. Erst mit seiner Zustimmung steht der Brustvergrößerung nichts mehr im Weg.

Was muss ich vor dem Eingriff beachten?

 

Etwa 14 Tage vor der Operation solltest Du Medikamente absetzen, welche die Blutverdünnung beeinflussen. Das können beispielsweise Arzneimittel wie Aspirin, ASS, Thrombo ASS, Plavix oder Marcoumar sein. Nimmst Du Schlafmittel, dann lasse auch diese bitte zwei Wochen vor dem Eingriff weg, beziehungsweise besprich dies ganz genau mit dem Spezialisten und Deinem Narkosearzt. Reduziere den Konsum von Alkohol und Nikotin, da diese die Wundheilung negativ beeinflussen. Sechs Stunden vor dem Eingriff solltest Du nichts mehr essen. Wasser und ungesüßten Tee kannst Du bis circa zwei Stunden vor der Operation ganz normal trinken, achte darauf, dass Du kurz vor dem Eingriff nur noch kleine Mengen trinkst.

 

Wie verläuft der chirurgische Eingriff?

Insgesamt gibt es drei verschiedene Techniken, wie der Chirurg das Implantat in Deiner Brust anbringen kann. Diese kann er unter dem Muskel oder unter der Drüse einsetzen. Eine der neuesten Techniken ist eine Mischform aus der ersten und der zweiten Methode. Welcher Eingriff für Dich am besten ist, hängt von mehreren Faktoren, wie zum Beispiel Deiner Brust- und Körperform, ab. In dem Erstgespräch mit Deinem Arzt, klärt er Dich über die für Dich geeignetste Methode auf. Wir gehen auf die unterschiedlichen Techniken genauer ein und erklären Dir die Verläufe der Eingriffe.

Submuskulär:

Der Chirurg bringt das Brustimplantat unter dem großen Brustmuskel ein. In den meisten Fällen wählt der Arzt diese Methode, wenn bei der Patientin nur sehr wenig Drüsengewebe vorhanden ist. Ein direkt unter der Drüse eingebrachtes Implantat (im Falle einer dünnen Drüse und Haut) würde hier mit einer hohen Wahrscheinlichkeit dazu führen, dass das Gelkissen sichtbar und deutlich ertastbar wäre. Ein Vorteil dieser Methode ist unter anderem, dass sich das Implantat kaum abzeichnet und auch das Risiko, dass sich eine Kapselfibrosen (Verziehung des Drüsenkörpers,der Brustwarze und der Haut) bildet, minimiert sich. Zu den Spätfolgen können Deformationen gehören. Dieses Phänomen ist auch als „Snoopy-Dog-Deformität“ bekannt, da die Brust über den Muskel abfällt und spitz nach vorn heraussteht.

Subglandulär:

Bei dieser Technik bringt der Chirurg die Implantate unter der Brustdrüse und über dem großen Brustmuskel ein. Die subglanduläre Vergrößerung kommt dann zum Einsatz, wenn der Arzt bei Dir genügend festes Drüsengewebe festgestellt hat. Mit dieser Methode ist es ebenfalls möglich, ein natürliches Ergebnis zu erreichen. Oftmals findet zugleich eine Straffung der hängenden Brust statt. Beliebt ist die Technik ebenfalls bei der Korrektur der sogenannten Schlauchbrust (tubuläre Brust) durch einen Zugang rund um die Brustwarze (Periareolärer Zugang). Ein Vorteil dieser Technik ist, dass sich besonders starkes Drüsengewebe mit ihr sehr gut lösen lässt, außerdem handelt es sich um einen recht unkomplizierten Eingriff, welcher in den meisten Fällen mit einer schnellen und schmerzarmen Heilungsphase einhergeht. Eine Spätfolge kann das sogenannte „Bottoming-Out“ sein. Darunter versteht die Medizin, das Absinken des Implantats, wodurch die Brustwarze optisch nach oben „wandert“.

 

Duale Plane (Doppellagen-Technik):

Diese Methode kommt in den letzten Jahren immer häufiger zum Einsatz, da sie die Vorteile der submuskulären und der subglandulären Techniken vereint. Der Chirurg plaziert den größten Teil des Implantats unter dem großen Brustmuskel. Das untere Drittel bleibt frei und wird vom Brustdrüsen- und Fettgewebe bedeckt. Der Arzt hat somit flexiblere Handlungsmöglichkeiten, da er zum einen die Implantate möglichst rutschsicher platzieren und zum anderen der Brust ein sehr natürliches Aussehen verleihen kann.

Welche Technik die für Dich richtige ist solltest Du mit einem unserer Experten besprechen.

Welche Schnitttechniken gibt es bei der Brustvergrößerung?

Neben den verschiedenen Techniken, gibt es auch unterschiedliche Arten der Zugänge, über welche der Chirurg, letztendlich das Implantat in Deiner Brust anbringen kann.

Der erste Zugang geht über die Unterbrustfalte, welche sich unterhalb der Brust (submammär) befindet. Der Spezialist setzt einen drei bis vier cm langen Schnitt direkt unter dem Busen und schiebt das Implantat direkt unter den Muskel.

Der zweite Zugang erfolgt über die Achsel (axillär). Der Arzt setzt den Schnitt direkt in die Falte der Achselhöhle und führt eine Minikamera ein. Durch diese kann er sehr präzise planen, wie er das Implantat am besten einsetzt. Zudem lässt sich so die Implantattasche sehr gut vorbereiten. Anschließend führt er das Gelkissen ein und platziert es auf oder unter dem Muskel.

Der dritte Zugang führt über die Brustwarze (periareolär). Der Arzt setzt um den Brustwarzenhof einen halbmondförmigen Schnitt und legt das Implantat in eine präparierte „Tasche“, welche sich in der Regel über dem Brustmuskel befindet.

Kann ich meine Brust auch mit Eigenfett vergrößern lassen?

 

Prinzipiell ist dies möglich, allerdings führt diese Methode in den meisten Fällen nicht zu dem gewünschten Ergebnis. Wichtig ist auf jeden Fall, dass Du genügend Fettdepots hast, welche der Chirurg “anzapfen” kann. Meistens entnimmt er das Fett in der Bauch-, Po-, oder Oberschenkelregion. Anschließend bereitet der Spezialist das entnommene Fett auf. Anschließend injiziert er Dir das aufbereitete Fettgewebe unter die Brustdrüsen. Das Gewebe wächst ein und führt so zu einer Vergrößerung. Die Eigenfettmethode hat leider einige Nachteile. So ist es zum Beispiel nur schwer möglich eine stehende Brust zu erreichen. Stattdessen hängt sie eher durch. Die Form der Brust ist in vielen Fällen nicht zufriedenstellend. Zudem kann es sein, dass dein Körper einen großen Teil des Fettes nach einer Zeit wieder abbaut und es zu einer Reduktion des Brustvolumens kommt. Ein weiterer Punkt, welcher gegen die Eigenfettmethode spricht ist, dass es Studien gibt, welche davon ausgehen, dass das Eigenfett Schaden an den Brustdrüsen anrichtet.

 

Welche Risiken und Komplikationen können auftreten?

Achtung: Für eine Operation ist es wichtig, dass Du Dich körperlich in einer guten Verfassung befindest, denn so lässt sich das Risiko für Komplikationen deutlich senken. Falls Du unter gesundheitlichen Problemen leidest, solltest Du dies unbedingt Deinem Arzt beim Beratungsgespräch mitteilen!

Ein so großer Eingriff ist immer eine Belastung für Deinen Körper, vor allem, wenn die Operation unter Vollnarkose stattfindet. Aus diesem Grund solltest Du die Risiken nicht unterschätzen. Einige dieser Risiken, welche während des Eingriffs auftreten können besprichst Du vorab mit Deinem Spezialisten. Nach der Operation kann es zu Nachblutungen, Blutergüssen und Wundheilungsstörungen kommen. In seltenen Fällen heilen die Narben nicht schön ab und es ist eine Laser – oder operative Korrektur nötig. Zwar bestehen die Implantate aus unbedenklichem Material, trotzdem stellen sie für Deinen Körper einen Fremdkörper dar, weshalb eine Fremdkörperreaktion möglich ist. Dabei verhärtet sich das Bindegewebe rund um das Implantat. Im schlimmsten Fall führt dies zu einer Verziehung des Drüsenkörpers, der Brustwarze und der Haut (Kapselfibrose). Dies ist sehr schmerzhaft und muss sofort mittels eines operativen Eingriffs behoben werden. Kalkablagerungen auf und um das Implantat oder ein Verrutschen lassen sich ebenfalls nicht komplett ausschließen. Blaue Flecken und Schwellungen nach der Operation sind hingegen vollkommen normal und verschwinden in der Regel nach ein oder zwei Wochen wieder. Um mögliche Risiken und Komplikationen frühzeitig zu entdecken und behandeln zu können, ist es sehr wichtig, dass Du immer zu den Nachsorgeterminen gehst!

Was muss ich nach einer Brustvergrößerung beachten?

Nach dem Eingriff bleibst Du eine Nacht in der Klinik, damit Dich die Ärzte beobachten und im Fall von Komplikationen schnell eingreifen können. Am nächsten Tag zieht der Chirurg die während der Operation gelegte Drainage. So kann das Wundsekret abfließen und der Heilungsprozess beschleunigt sich. Du bekommst einen speziellen Stütz-BH, welchen Du die nächsten sechs Wochen Tag und Nacht tragen musst. Versuche nur auf dem Rücken zu schlafen. Achte vor allem die ersten zwei Wochen darauf, dass Du keine anstrengenden Tätigkeiten durchführst. Zudem solltest Du die ersten sechs Wochen auf Sport verzichten. Ein Vollbad darfst Du nach etwa fünf Wochen wieder nehmen. Auch Schwimmbadbesuche und Saunagänge sind erst nach sechs Wochen wieder erlaubt. Verzichte die ersten Wochen auf Alkohol und Nikotin, um das Risiko einer Wundheilungsstörung zu minimieren. Wichtig ist zudem, dass Du die Nachsorgeuntersuchungen immer wahrnimmst.

Ab wann kann ich das fertige Ergebnis sehen?

Du musst Dich leider etwas gedulden, bis Du das endgültige Ergebnis sehen kannst. Nach zwei bis drei Monaten ist es dann soweit. Die Narben sollten vollständig abgeheilt und die Schwellungen komplett zurückgegangen sein.

Ist das Ergebnis dauerhaft?

Ja, das Ergebnis ist dauerhaft. Die Entwicklung der Implantate ist heutzutage so weit fortgeschritten, dass diese in der Regel ein Leben lang halten. Allerdings kann es durchaus Sinn machen, die Implantate nach etwa 15-20 Jahren auszutauschen. Gründe hierfür sind zum Beispiel eine Kapselfibrose, der Wunsch nach einer anderen Brustimplantat-Größe/ Form besteht, wenn das Implantat verrutscht, absinkt oder sich Falten bilden. In seltenen Fällen ist der Tausch eines Implantats nach einem Unfall notwendig. Die passiert jedoch nur in Ausnahmefällen, da die Implantate gegen Einwirkungen von außen sehr widerstandsfähig sind. Eine starke Gewichtsveränderung oder eine Schwangerschaft können ebenfalls dazu führen, dass die Brust die mittels Brustvergrößerung erreichte Form wieder verliert. Aus diesem Grund ist es ratsam, wenn Du Dir die Brust erst dann vergrößern lässt, wenn Du mit der Familienplanung abgeschlossen hast.

Kann ich nach einer Brustvergrößerung noch stillen?

In der Regel kannst Du nach einer Brustvergrößerung weiter stillen. Es ist nur wichtig, dass das Brustdrüsengewebe immer noch den Anschluss an die Brustwarze hat. Bei den meisten Techniken, welche heutzutage in der Medizin zur Anwendung kommen, ist dies jedoch der Fall. Setzt der Chirurg einen Schnitt in die Brustumschlagfalte, dann sind Verletzungen an den Milchdrüsen, Milchgängen, am Brustwarzenvorhof und der Brustwarze so gut wie ausgeschlossen. Setzt der Experte den Schnitt im halbkreis unter dem Brustwarzenvorhof, dann bleibt zwar eine weniger sichtbare Narbe zurück, allerdings ist hier das Risiko höher, dass wichtige Nerven und Milchgänge verletzt werden. Besprich deshalb Wünsche und die Kinderplanung genau mit Deinem Experten.

Mit welchen Kosten muss ich für eine Brustvergrößerung rechnen?

Die Kosten für die Vergrößerung Deiner Brust belaufen sich auf etwa 3500 bis 7500 Euro. Es kommt immer darauf an, welche Technik bei Dir zum Einsatz kommt und welches Material der Chirurg verwendet.

 

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Brustvergrößerung?

Hier kommt es immer auf den Grund der Vergrößerung an. Handelt es sich um einen rein ästhetischen Eingriff, dann übernimmt die Krankenkasse die Kosten nicht. Ist eine Vergrößerung aufgrund einer Erkrankung notwendig, dann übernimmt die Kasse die Operation. Bei einer massiven Deformierung oder einer sehr stark ausgeprägten Asymmetrie Deines Busens, bekommst Du das Geld des Eingriffs in den meisten Fällen ebenfalls erstattet.

Das Wichtigste zur Brustvergrößerung kurz zusammengefasst:

  • Eine Brustvergrößerung ermöglicht Dir ein volleres und strafferes Dekolleté. Ebenfalls lassen sich Asymmetrien und Form-Veränderungen auf diese Weise korrigieren
  • Es gibt verschiedene Implantate. Die Auswahl des passenden Implantats ist von Deinen Wünschen und der Beschaffenheit Deines Brustgewebes abhängig
  • Nach der Operation musst Du mit einer Ausfallzeit von ein bis zwei Wochen rechnen. Es dauert etwa zwei bis drei Monate, bis Du das Endergebnis siehst
  • Die Komplikationsrate ist gering. Zu den Risiken zählen unter anderem Nachblutungen und eine Unverträglichkeit der Implantate
  • Nach einer Busenvergrößerung ist Stillen im Regelfall immer noch möglich
  • Eine Brustvergrößerung kostet etwa zwischen 3500 und 7500 Euro

Wie finde ich den richtigen Arzt?

Die Suche nach einem Arzt, bei dem Du Dich wirklich wohlfühlst, kann sich als schwierig gestalten. Das Internet bietet Dir eine Fülle an verschiedenen Chirurgen und die richtige Auswahl zu treffen fällt meist schwer. MOOCI hat es sich aus diesem Grund zur Aufgabe gemacht, die besten Ärzte an einem Ort zu vereinen. Bei uns kannst Du schnell und einfach mehrer geprüfte Ärzte kontaktieren. MOOCI möchte Dir die Suche nach dem idealen Experten erleichtern. Schaue am besten gleich jetzt nach, welche Experten sich in Deiner Nähe befinden.

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Die Gynäkomastie ist eine ein- oder beidseitige Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Dies kann nicht nur Schmerzen hervorrufen, sondern ist meist auch eine große psychische Belastung für die Betroffenen. Mit Hilfe einer Hormontherapie oder einer Operation, lässt sich die „Männerbrust“ entfernen.

Eine große Brust führt bei vielen Frauen nicht nur zu körperlichen, sondern auch zu psychischen Problemen. Bei der Operation entfernt der Chirurg überschüssiges Gewebe und formt die Brust neu. Nach einer Brustverkleinerung bleiben immer sichtbare Narben zurück, welche aber durch eine gute Narbenpflege gemildert werden können.

Bei der Brustvergrößerung (Mammaaugmentation) kann der Chirurg die Brust durch das Einsetzen von Implantaten formen und vergrößern. Dafür stehen unterschiedliche Implantatformen zur Verfügung, welche Dein Arzt auf verschiedene Arten in der Brust positionieren kann.