3D Simulation – Das Endergebnis bereits vor dem Eingriff sehen!

„Welche Implantatsgröße passt zu meinem Körper?“ „Wirkt meine Brust mit einem anatomischen oder runden Implantat besser?“ oder „Wie wird meine Brust nach der Operation aussehen?“ sind nur einige Fragen, die unsere Ärzte immer wieder bei Beratungsgesprächen für Brustvergrößerungen hören. Um den Patientinnen Ängste und Zweifel zu nehmen, können Ärzte eine neuartige Software verwenden, die bereits vor dem Eingriff ein mögliches Endergebnis zeigen kann.

Die wichtigsten Fakten zur Brustvergrößerung, wie die 3D-Simulation funktioniert und was unser Experte Prof. Dr. Torio zu dieser Software sagt, erfährst Du in diesem Beitrag!

Die Brustvergrößerung.

Die Wunsch, sich die Brust vergrößern zu lassen, ist in den meisten Fällen nicht von heute auf morgen entstanden. Einer der häufigsten Gründe für eine Brustvergrößerung ist die Angleichung von Asymmetrien oder die Korrektur von einfachen Fehlbildungen (beispielsweise der tubulären Brust). Der Wunsch nach neuem Selbstbewusstsein und mehr Weiblichkeit zählen ebenfalls zu den Beweggründen.

Bei der Brustvergrößerung können zwei unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen. Zum einen kann man die Brust mit Implantaten vergrößern, zum anderen kann bei der Patientin vorab Fett entnommen und nach einer Aufbereitung anschließend in die Brust injiziert werden. Bei der Vergrößerung mit Implantaten unterscheiden Mediziner diese in runde und anatomische (tropfenförmige).

Welche Methode für Dich am besten geeignet ist, besprichst Du mit Deinem Arzt im Beratungsgespräch.

Das Beratungsgespräch bei Deinem Experten.

Noch bevor es zum eigentlichen Op-Termin kommt, findet bei Deinem Arzt des Vertrauens ein ausführliches Beratungsgespräch statt. In diesem Gespräch erfährst Du alles über die Möglichkeiten der Brustvergrößerung, aber auch mit welchen Risiken dieser Eingriff behaftet ist. Zudem besprecht ihr auch, auf was Du vor und nach der Operation besonders Acht geben sollst. Beispielsweise solltest Du zehn Tage vor sowie nach der Operation keine blutverdünnenden Medikamente mehr einnehmen. Diese können während, aber auch nach der Operation Komplikationen verursachen. Sag Deinem Arzt auf jeden Fall, welche Medikamente Du nimmst. Er kann Dir gegebenenfalls für den Zeitraum andere Arzneimittel verschreiben.

Im Beratungsgespräch besprichst Du mit Deinem Arzt, welche Art der Vergrößerung am sinnvollsten ist. Dies hängt grundsätzlich von Deiner Brust ab und welche Wünsche Du hast. In der Medizin spricht man bei Vergrößerungen nicht in der bekannten „Cup-Angabe“, sondern in Millilitern. Dies hat damit zu tun, dass die Größe (= das Volumen) der Implantate in Millilitern angegeben wird. Auch bei einer Vergrößerung mit Eigenfett gibt der Arzt die Größe in Millimetern an.

Und hier sind wir auch schon bei einem großen Problem angekommen: Wie sehen beispielsweise 240 Milliliter eines anatomischen Implantats bei der eigenen Brust aus? Der Arzt hat zwar meist alle gängigen Größen zum Vorzeigen parat, aber auch wenn Du diese in die speziellen Probe-BHs einlegst, kannst Du dadurch das Endergebnis erahnen.

Die Schweizer Firma „Crisalix“ hat sich diesem Problem angenommen und eine Software entwickelt, mit der das Endergebnis bereits während des Beratungsgesprächs simuliert werden kann. Der Arzt lädt Bilder von Dir in das Programm und kann so eine 3D Simulation erstellen. Gemeinsam könnt ihr dann virtuell die Brust individuell verändern und anpassen und so ein optimales Ergebnis für Dich finden!

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3D-Simulation: So funktionierts!

Während des Beratungsgesprächs erfolgt meist auch gleich eine Untersuchung der Brust. Nachdem der Arzt diese abgeschlossen hat, können bereits die Vorbereitungen für die Simulation beginnen. Dafür macht er Aufnahmen mit einer speziellen 3D-Kamera von Deinem Oberkörper und lädt diese anschließend in das Programm.

Crisalix Simulation
Crisalix Simulation

Die Software bringt diese Aufnahmen in ein bestimmtes Format und nun ist es möglich, Deinen Oberkörper aus allen Perspektiven zu sehen. Dabei kann der Arzt zunächst die Ausgangssituation genau feststellen, um anschließend die verschiedenen Möglichkeiten der Vergrößerung auszuprobieren. Dein Chirurg kann den gesamten Heilungsprozess mit dieser Software abbilden und er kann Dir auch bereits zeigen, wo und wie groß die Narben nach der Operation sein können und wie sich diese bestenfalls entwickeln.

Unser Expertentipp:

Prof. Dr. med. Nestor Torio - Expertentipp
Prof. Dr. med. Nestor Torio, Facharzt für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie

Die 3D-Simulation zur Aufklärung und Planung einer Brustvergrößerung mittels Silikongel-Implantaten ist sowohl für den Chirurgen als auch für die Patientin ein sehr nützliches und innovatives Tool. Die Patientinnen können durch diese Methode einen der Realität sehr nahen Endruck bekommen, was eine Brustvergrößerung am eigenen Körper bewirken würde. Zusätzlich lassen sich hierdurch ebenso einige der wichtigsten Fragen, die sich die meisten Frauen vor einer einer derartigen Operation stellen, beantworten. Wie werden meine Brüste nach diesem Eingriff aussehen? Welche Implantatgröße würde am besten zu meinem Körper passen?

Die Software wurde in den letzten Jahren perfektioniert und gilt heute unter Brustchirurgen als bewährtes Instrument  bei der Planung einer Brustvergrößerungsoperation. Die 3D-Simulation kann bei der Entscheidungsfindung der Patientinnen ebenfalls sehr hilfreich sein. Jedoch ist für das Gelingen eines optimalen Ergebnisses, vor allem die medizinische Fachkompetenz und Erfahrung des Operateurs bei der Auswahl der richtigen Operationsmethode sowie der Implantate nach wie vor entscheidend.

Mithilfe dieser Software erhältst Du einen guten visuellen Eindruck, wie Deine Brust nach der Vergrößerung aussehen kann. Auch für Ärzte ist dieses Programm eine Erleichterung, da sie gemeinsam mit dem Patienten die Wünsche individuell im Simulator anpassen können.

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